Kath. Pfarrei  St. Jakobus Thurndorf

Die Corona-Krise hat auch Auswirkungen auf das kirchliche Leben. Unter Beachtung der Regelungen aus dem Schutzkonzept der bayerischen Diözesen finden nach Abstimmung mit der bayerischen Staatsregierung Gottesdienste statt.




Kirchweihfest - Weihetag der Kirche (2. August)

In einem feierlichen Gottesdienst wird daran erinnert, dass Christus Grund und Ursprung der Kirche ist. Kirchweih war früher das Hauptfest im Bauernjahr und wird bis heute, vor allem im ländlichen Raum, von einem vielfältigen Brauchtum begleitet. Auf vielen Kirchtürmen weht an Kirchweih der "Zachäus", die Kirchweihfahne, die nach dem Evangelium des Tages benannt ist. Diese Fahne war einst der Aufruf zum gebotenen Landfrieden. Solange sie wehte, durfte nach dem bayerischen Landrecht von 1553 keine Fehde ausgetragen werden. Gehaltvolle Speisen gehören ebenso zum Kirchweihfest wie  Tanz und Markt.  Die Thurndorfer "Kirwa" wie sie im Volksmund heißt, wird am Sonntag nach Jakobus (25. Juli) gefeiert. 



Heiliger Jakobus der Ältere
Apostel, Märtyrer
Patrozinium - Hochfest (25. Juli)


Namensdeutung: Gott möge schützen (hebr.)

Lebensdaten: geboren am See Genezareth, Galiläa, gestorben 44 in Jerusalem

Lebensgeschichte: Jakobus, der Sohn des Fischereiunternehmers Zebedäus und dessen Frau Salome, gehörte mit seinem Bruder Johannes zu den vier erstberufenen Jüngern. Wegen ihres stürmischen Temperaments gab Jesus den Brüdern den Beinamen „Donnersöhne“. Jakobus, der in den Apostellisten vom Herrenbruder Jakobus dem Jüngeren unterschieden wird, gehörte mit Johannes und Petrus zu den Jüngern, die Jesus zu Zeugen besonderer Ereignisse wie der Auferweckung der Tochter des Jaïrus, der Verklärung auf dem Berg Tabor oder des Gebets am Ölberg heranzog.

Der Überlieferung nach verkündete Jakobus in Samaria und Jerusalem das Evangelium. Im Jahr 44 wurde er auf Befehl des Königs Herodes Agrippa I. von Judäa mit dem Schwert hingerichtet (Apg 12,2) und war damit der Erste der Apostel, der das Martyrium erlitt.

Verehrung: Um das Jahr 70 sollen Jakobus’ Gebeine auf den Sinai gebracht worden sein, wo man das heutige Katharinenkloster erbaute. Einer spanischen Lesart nach wären die Reliquien vor dem Ansturm des Islam nach Spanien gebracht worden, wenn Jakobus nicht gleich dort missioniert hätte, oder sein Leichnam hätte auf einem steuerlosen Boot in Galicien angelegt.

Das Apostelgrab geriet in Vergessenheit, bis Jakobus selber es einem Einsiedler auf dem „Sternenfeld“ (Compostela) offenbarte. Über dem Grab entstanden ab dem 9. Jahrhundert nacheinander eine Kapelle, eine Kirche, eine Basilika und ein Erzbistum einschließlich Kathedrale. Besonders gefördert wurde der Kult vom asturischen Königshaus, nachdem Jakobus schon 844 als „Maurentöter“ (Matamoros) in eine Schlacht eingegriffen und den Sieg herbeigeführt hätte.

Die Wallfahrt nach Santiago war im Mittelalter bereister als die nach Rom oder Jerusalem und zieht heute wieder unzählige Pilger und Wanderer an. Entlang der Route entstanden tausende Jakobskirchen, wobei einige besonders in Süddeutschland nichts mit der Wallfahrt, sondern mit Jakobus als Patron des staufischen Herrscherhauses zu tun haben.

Der Jakobustag war früher ein Markttag, was sich als Jakobidult in Augsburg oder München bis heute erhalten hat. Die Jakobiäpfel wurden als die ersten reifen Äpfel des Jahres zur Segnung in die Kirche gebracht.

Darstellung: als Pilger mit Stab, Beutel, Hut mit Jakobsmuschel oder Flasche, in Spanien als kämpfender Ritter



+ + + Gottesdienste aus dem Bamberger Dom Live-Stream + + +

+++
Weitere Infos unter Erzbistum Bamberg +++


Gebetsanliegen des Papstes
            für den Monat August 2021

« Beten wir für die Kirche: Sie möge vom Heiligen Geist die Gnade und Kraft erlangen, sich selbst im Licht des Evangeliums zu erneuern.»

Kath. Pfarrei St. Jakobus Thurndorf
 Hauptstraße 7, 91281 Kirchenthumbach

Email: pfarrei.thurndorf@erzbistum-bamberg.de
www.st-jakobus-thurndorf.de